An jedem neuen Morgen

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1
An jedem neuen Morgen
soll Dank mein Grundton sein.
Ich weiß mich tief geborgen
und stehe nicht allein.
Die Sonne will mir scheinen
durch jede Regenwand.
Der gute Geist der Seinen:
von Menschen Gott genannt.

2
An jedem neuen Tage
bin ich an meinem Ort.
Bei allem, was ich sage,
begleitet mich sein Wort.
Es gibt so viele Blender
mit Unheiligenschein.
Sie lieben Tarngewänder
und wollen Götter sein.

3
An jedem neuen Abend
bedenke ich mein Tun.
Das Himmelslicht ist labend
und lässt mich sicher ruhn.
Mein Leben auf der Erde
ist kurz und momentan.
Was war, was ist, was werde,
bleibt sein geheimer Plan.

4
In manchen dunklen Nächten
bist du mein helles Licht.
Die deinen Namen ächten,
störn nicht mein Gleichgewicht.
Nimm du mich an den Händen,
auch wenn ich dich nicht seh.
Ich lass mich von dir senden,
bleib bei mir, wenn ich geh.

Lothar Veit
1.9.2006

Das Lied (mit Noten) als PDF-Datei
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